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Das Institut für Sozialpädagogische Psychologie wird von Dr. Sibylle Friedrich geleitet. Freie Mitarbeiterinnen sind Katrin Oberpriller und Janina Ost.


 

Dr. Sibylle Friedrich, Dipl.-Psych.

Mehr zu meinen Veröffentlichungen erfahren Sie auf meiner universitären Visitenkarte.

Seit Abschluss meines Psychologiestudiums im Jahre 2001 forsche und lehre ich an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Sozialer Arbeit, wobei der Fokus auf der Frage liegt, welchen Beitrag die Psychologie mit ihren theoretischen Konzepten und Methoden zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit leisten kann. M. E. hat die Psychologie der Praxis der Sozialen Arbeit dabei nicht nur konkretes Handwerkszeug (u. a. Beratungsmethoden, Konfliktklärungs- und Problemlösemethoden) zu bieten, sondern sie verfügt zudem über ein Repertoire der Reflexion sowie über nutzbare und elaborierte Erklärungsansätze menschlicher Entwicklung (Selbstkonzept, psychische Störungen etc.). Ich beschäftige mich also mit der Begründung einer Sozialpädagogischen Psychologie.

Im Rahmen meiner Dissertation habe ich ein US-amerikanisches Konzept innovativer Sozialarbeit unter Berücksichtigung sozial- und kognitionspsychologischer Konzepte (u. a. social support, coping, soziale Identität, kognitives Problemlösen) weiterentwickelt, an die hiesigen kulturellen und formellen Strukturen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe angepasst und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Jugendhilfeträgern in laufende Sozialpädagogische Familienhilfen implementiert. Da ich überzeugt bin, dass den komplexen Gegebenheiten der Praxis selten ein einzelnes Forschungsparadigma gerecht wird, bemühe ich mich in meinen Projekten um die Entwicklung einer praxisangemessenen Mixed-Method-Forschung und bin aktives Mitglied im Netzwerk für partizipative Gesundheitsforschung.

Als Expertin für Netzwerkarbeit und Ressourcenorientierung arbeite ich seit 2003 mit verschiedenen sozialen Einrichtunghen, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg zusammen. Außerdem bin ich Ausbildnerin und Mitbegründerin der Fortbildungsreihe RessourcenCoach des Institutes des Rauhen Hauses für Soziale Praxis.

Seit 2011 befinde ich mich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (dgvt), seit 2010 absolviere ich zudem das Curriculum des KinderTraumaInstituts.


Janina Ost, Dipl.-Päd. Janina Ost

Mit Spezialisierung auf Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung, Beratung und Diagnostik habe ich im Jahre 2010 mein Studium der Diplom-Pädagogik an der Universität Augsburg abgeschlossen. Seit letztem Jahr bin ich freiberuflich als Trainerin für verschiedene Bildungsträger in Hamburg tätig.
Meine Diplomarbeit über die Ressourcenorientierte Netzwerkmoderation als Interventionsmethode innerhalb der sozialen Netzwerkarbeit und eine Fortbildung zum RessourcenCoach haben meinen systemischen Blickwinkel und meine ressourcenorientierte Haltung noch verstärkt. Ein humanistisches Menschenbild und Freude am Umgang mit Menschen zeichnen meine Arbeitsweise aus.
Zur Begründung einer Sozialpädagogischen Psychologie befasse ich mich mit den Bereichen der (früh-) kindlichen Entwicklung und dem Bindungsverhalten von Kleinkindern, weiterhin gehören die Bereiche der Sucht und Gewalt sowie deren Prävention zu meinen Schwerpunkten.


Katrin Oberpriller Katrin Oberpriller

Seit 2005 studiere ich an der Universität Hamburg Psychologie im Schwerpunkt Pädagogische Psychologie/Beratung und Training und schreibe zur Zeit meine Diplomarbeit zum Thema Konfliktmoderation. Das dort vermittelte Humanistische Menschenbild, ebenso wie Freude am Umgang mit Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit und ihrer unterschiedlichen Lebenssituation prägen meine Haltung und meine Arbeit.
Seit einigen Jahren bin ich unter anderem als Tutorin an der Universität und als Begleiterin von Menschen in unterschiedlichen Krisensituationen tätig.

Im Rahmen der Sozialpädagogischen Psychologie stellen die Themen Krisenintervention und -bewältigung, sowie Konflikte und Interkulturalität meine Schwerpunkte dar.